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Montag, den 12. Dezember 2011 um 12:55 Uhr |
Tischtennis Herren Oberliga Nord-West
Die Luft wird langsam eng
Nach 6:9 wird der Abstand nicht geringer
Westercelle. Viel hatte man sich für dieses Wochenende vorgenommen. Erster Saisonsieg, Abstand verkleinern, Tuchfühlung zu den anderen Teams herstellen. Doch statt vom Aufwind punktetechnisch nach oben getragen zu werden, drückt einen die Flaute weiterhin beängstigend auf den Boden der Tatsachen. Mit nunmehr 1:15 Punkten steht man bereits seit längerem mit der roten Laterne in der Hand und hat vier Punkte Rückstand auf das nächste Team und sogar fünf auf das rettende Ufer. Verliert man auch noch am kommenden Samstag gegen SF Oesede, würde dieser Rückstand sogar auf sechs Punkte anwachsen.
Seit langer Zeit gerieten die Schwarz-Gelben nach den Doppeln wieder in den Rückstand. Weder das Spitzendoppel Finkendey/Brinkop gegen Matthias Artelt/Pascal Hoffmann, noch Pontus Frithiof/Stefan Kunz gegen Marin Kostadinov/Peter Treulieb konnten Punkten. Den Anschluss hielten Jannik Weber/Christoph Bruns mit einem Sieg über Henrik Fahlbusch/Christian Schieß.
Der Niederlage von Finkendey gegen Kostadinov standen deutlich überlegende Siege von Frithiof über Treulieb und Brinkop gegen Fahlbusch gegenüber, sodass der zwischenzeitliche 3:3-Ausgleich erreicht werden konnte. Als dann jedoch Weber und Kunz (gegen Artelt und Schieß) trotz jeweiligen 2:1-Führungen keinen Sieg verbuchen konnten und auch Bruns mit 1:3 das Nachsehen gegen Hoffmann hatte, stand man mit 3:6 mal wieder mit dem Rücken zur Wand. Wiederum Siege von Frithiof und Brinkop sowie einer Niederlage von Finkendey, sorgten für eine kleine Resthoffnung beim Stande von 5:7. Weber konnte die taktischen Vorgaben gegen Fahlbusch leider nicht gewinnbringend umsetzen, sodass die Gäste bereits ein Unentschieden sicher hatten. Kunz verkürzte in einem intelligent aufgezogenem Spiel noch einmal auf 6:8, doch durch das 10:12 im Entscheidungssatz im Spiel Bruns gegen Schieß, war die Niederlage der Herzogstädter besiegelt.
„Momentan halten meistens zwei oder drei Leute dem Druck nicht stand und können keinen Punkt erzielen. Wir werden uns sicher nicht aufgeben, aber es wird eine verdammt harte Rückserie werden.“, so Mannschaftsführer Brinkop. Wie heißt es von einer Acapella-Band so schön: „Du siehst ein Licht am Ende des Tunnels, doch es ist nicht das Ende, sondern der Zug…
Enden wird die Hinserie für die erste Mannschaft am kommenden Samstag. Dort geht es zum letzten Spiel vor der Weihnachtspause zu den Sportfreunden nach Oesede. Spaß haben, Selbstvertrauen tanken, Gas geben.
Lukas Brinkop
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